Stark ohne Gewalt



Wir blicken nach vorne!

Am Freitag, den 11. Juli 2014 traf sich der Vorstand von Stark ohne Gewalt, um die Mitglieder des Vereins über die aktuelle Situation zu informieren. Nach der Veruntreuung von Geldern durch den ehemaligen Kassenwart befindet sich unser Verein in einer schwierigen Situation. Damit wir unsere Arbeit erfolgreich fortsetzen können, wurden eine Reihe von Maßnahmen beschlossen.
Die Mitglieder des Vorstands haben deutlich gemacht, dass sie alle Maßnahmen ergreifen wollen, um die Veruntreuung von Vereinsgeldern aufzuklären. Insbesondere wolle man die ermittelnden Behörden tatkräftig unterstützen. Alle Mitglieder des Vereins haben deutlich gemacht, dass sie dem amtierenden Vorstand bei diesem Vorhaben unterstützen werden.
Wegen Verdacht auf Veruntreuung wurde besagter ehemaliger Kassenwart bereits aus dem Verein ausgeschlossen. “Auch wenn die Behörden in diesem Fall noch ermitteln, mussten wir diesen Schritt gehen. Wir möchten auf einer vertrauensvollen Basis bei Stark ohne Gewalt zusammenarbeiten, damit wir weiterhin etwas für die Jugendlichen und das Zusammenleben in Spandau erreichen können!”, so ein Vereinsmitglied.
Ungeachtet der ausstehenden juristischen Auseinandersetzung werden wir uns weiterhin für ein gewaltfreies Spandau ehrenamtlich engagieren. Für den Spätsommer ist eine Präsentation der Aktivitäten der letzten Jahre geplant. Wir blicken zurück – aber wir blicken auch nach vorn!

Gewaltfrei leben – Willkommen bei Stark ohne Gewalt!

Liebe Freundinnen und Freunde von Stark ohne Gewalt,

herzlich willkommen auf unserer neuen Internetseite! Viele Wochen lang haben wir uns überlegt, wie ihr mehr über unsere Arbeit erfahren könnt. Von unserer Facebook-Seite kennt ihr uns bereits als engagierte Spandauer, die sich für ein Gefühl der gemeinsamen Verantwortung und für die Bedürfnisse von jungen Spandauern einsetzen.

Gewaltfrei leben bedeutet, die richtigen Worte zu finden

Jeder kennt solche Situationen, bei denen man gern so richtig an die Decke gehen möchte: ein falsches Wort von einem Klassenkameraden oder Arbeitskollegen, eine unfreundliche Geste eines Fremden – schon gärt die Wut in einem. Der Versuchung, diese Wut auszuleben, widerstehen zum Glück die allermeisten. Doch wirklich zufrieden gehen die allerwenigsten aus einer solchen typischen Konfliktsituation.

Gewaltfrei zu leben bedeutet aber nicht, machtlos zu sein. Wer versteht, dass es eben oft nur Worte sind, die zu zwischenmenschlichen Problemen führen, der versteht auch, dass man diese Konflikte am besten mit Worten, die einen Konflikt nicht noch zusätzlich anfeuern, auch wieder löst.

Gewaltfrei leben bedeutet, Verantwortung zu übernehmen

Wir möchten aber mit unserer Arbeit ansetzen, bevor es überhaupt zu einem Konflikt kommt. Um unser Ziel, eine von gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägte Gesellschaft, zu erreichen, muss jeder von uns Verantwortung übernehmen. Wer sich ehrenamtlich als Helfer, Betreuer von Klein- und Großprojekten oder Lehrer engagiert, der trägt einen bedeutenden Teil zu einer gewaltfreien Gesellschaft bei. Dafür möchten wir werben, dafür brauchen wir dich!