Raed Saleh, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, regt eine intensive Zusammenarbeit aller Akteure der Jugendarbeit mit Aktionen in Spandau an.
Ziel von Raed Saleh ist es, mit Projekten und Aktionen aktiv vor Ort Jugendliche zu erreichen. Dazu wird derzeit ein Netzwerk bestehend aus Spandauer Vereinen und Einrichtungen der Jugendarbeit, politisch Verantwortlichen und Vertretern der Polizei aufgebaut.
„Wir wollen es nicht bei Worten an Tischen belassen. Unser Ziel ist es, die Jugendlichen vor Ort auf der Straße zu erreichen. Nicht über sie, sondern mit ihnen zu reden, ist unsere Devise“, meint Raed Saleh.
„Analysen und Ideen zur Prävention gegen Konflikte und Jugendkriminalität liegen längst auf dem Tisch. Jetzt ist es Zeit, die Verantwortung nicht auf andere Stellen zu schieben, sondern selbst vor Ort aktiv zu werden“, führt er weiter aus.
Begonnen hat das Netzwerk mit dem Projekt „Stark ohne Gewalt“ unter Federführung des Polizeiabschnitts 21 in Spandau, welches spontan aufgrund von Ausschreitungen unter Spandauer Jugendlichen in der Neustadt entstand. Die Resonanz darauf unter Jugendlichen auf dem 11. Spandauer Frühlingsfest war sehr groß. Mit Gesprächen auf gleicher Augenhöhe, Ratschlägen zur Konfliktlösung und viel Humor kamen sich Jugendliche, Vertreter der Polizei, und Politiker näher. Insgesamt war die Aktion auf dem Frühlingsfest ein großer Erfolg. Es brachte nicht nur
Kontakt zwischen verschiedenen Menschen; die Polizei verzeichnete die geringsten Zwischenfälle seit Jahren. Lediglich eine „Wechselseitige Körperverletzung“ wurde festgestellt. Die anwesenden Beamten und Jugendlichen waren über den konfliktfreien Ablauf des Festes sehr erfreut.
Der Abschnittsleiter der Polizeiabschnitts 21, Herr Frank Brinker, ist ebenfalls über die Erfolge der gemeinsamen Arbeit erfreut. “Es ist bemerkenswert, wie eine solche gemeinsame Aktion in so kurzer Zeit erste spürbare Erfolge und Chancen zeigt. Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Jugendlichen und der Polizei vor Ort wurde von den Besuchern der Frühlingsfestes mit großer Begeisterung aufgenommen.“



