Spandauer Jugendliche und Polizisten gehen regelmäßig auf Kiezstreife und suchen das Gespräch mit Heranwachsenden im Kiez. Ziel dieser Gespräche ist die Aufklärung zu den Themen Gewalt und Zivilcourage, wodurch Stark ohne Gewalt einen Beitrag zur Gewaltprävention im öffentlichen Raum leistet. Die Jugendlichen von Stark ohne Gewalt dienen dabei als „Türöffner“, weil ihnen der Zugang zu den angesprochenen Jugendlichen leichter fällt. Gleicher Erfahrungshorizont, ähnliche Probleme und Interessen bilden die Basis für Gemeinsamkeiten.

Durch diese Aktion wird zudem die Distanz zwischen Polizei und Jugendlichen abgebaut; beide Seiten gehen mehr aufeinander ein und entwickeln ein besseres Verständnis für einander. Außerdem werden durch die Kiezstreifen neue Begegnungen geschaffen, die zum Abbau von Vorurteilen führen und das Selbstwertgefühl der beteiligten Jugendlichen und ihre Identifikation mit dem eigenen Kiez stärken.
Stark ohne Gewalt wird seit Oktober 2009 als Modellprojekt der "Sozialen Stadt" gefördert.