Seit einiger Zeit ist das sogenannte „Busfahrer-Klatschen“ unter Jugendlichen stark verbreitet. Stark ohne Gewalt möchte diese Angriffe auf Busfahrer im Dienst nicht hinnehmen. Um einen Beitrag zur Gewaltprävention in den Bussen zu leisten, wurde 2008 zusammen mit der BVG und der Polizei die Aktion Stark ohne Gewalt on tour gestartet.
Ziel der Aktion ist es, auf die Problematik des „Busfahrer-Klatschens“ aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Dadurch möchten wir einen Beitrag zur Gewaltprävention in öffentlichen Verkehrsmitteln leisten.
Die Busfahrer werden von Stark ohne Gewalt und der Polizei auf Ihren Touren durch Spandau begleitet. In Gesprächen wird den (jugendlichen) Fahrgästen der hohe Stellenwert respektvollen Umgangs miteinander und die gesellschaftliche Rolle des Busfahrers verdeutlicht. Zudem werden sie über die Möglichkeiten der Zivilcourage informiert.

Stark ohne Gewalt wird seit Oktober 2009 als Modellprojekt der "Sozialen Stadt" gefördert.